Die SPD kann bei den Kommunalwahlen 1966 mit einem Stimmenanteil von 64,4 % gegenüber 35,6 % für die in einer Listengemeinschaft mit den Parteifreien verbundene CSU einen überwätigenden Wahlsieg verbuchen. Es ist ihr höchster Wahlsieg in Haar überhaupt. Sie stellt 13 der inzwischen 20 Gemeinderäte und damit die absolute Mehrheit: Dr. Gertraud Brandl, Alfred Forster, Hans Gedon, Hans Glas, Franz Gnan, Eduard Halser, Johann Kaiser, Dr. Dietrich Klug, Herbert Kriegisch, Hugo Peer, Hans Schoierer, Max Stoiber und als Parteifreier auf der SPD-Liste Dr. Carl Wolfferstätter. Fraktionsvorsitzender wird erneut Dr. Dietrich Klug. Bei der Bürgermeisterwahlen kann sich Willy Träutlein mit 85,6 % der Stimmen unangefochten gegen den CSU-Kandidaten Dr. Platz durchsetzen.
Unter der Redaktion von Rainer Ansorge, Juliane Dworzak, Alfred Forster, Traudl Küfner und Traudl Vater erscheint eine Ausgabe von Haar Genau als Zeitung der Haarer Sozialdemokraten. Im Mittelpunkt der Ausgabe stehen die von der SPD unterstützten Pläne für die Ortskernsanierung mit einer Sanierung des alten Rathauses und des alten Schulhauses und dem Neubau eines Altenheims an der Salmdorfer Straße. Breiten Raum nehmen auch die Schäden ein, die das Hagelunwetter an den Gemeindebauten angerichtet hat.
Alfred Forster, ehemaliger SPD-Gemeinderat, SPD-Chronist und Mitautor der Chronik der Gemeinde Haar erhält die Goldene Ehrennadel der Gemeinde Haar.