Über Süddeutschland entsteht nach einer Hitzewelle und eine durchgezogenen Kaltfront ein großes Gewittergebiet, das sich insbesondere in den südöstlichen Teilen Münchens und den angrenzenden Gemeinden in einem gewaltigen Hagelsturm mit Hagelkörnern entlädt, die zum Teil die Göße eines Tennisballs haben. Insbesondere Haar ist mit zerstörten Autos und zerschlagenen Fenstern und Dächern massiv von diesem Unwetter betroffen. Bürgermeister Hans Wehrberger organisiert sofort ein Nothilfeprogramm mit bis zu 2.000 Einsatzkräften und der Bereitstellung von Materialien zur ersten Sicherung und Beseitigung der Schäden.
Unter der Redaktion von Rainer Ansorge, Juliane Dworzak, Alfred Forster, Traudl Küfner und Traudl Vater erscheint eine Ausgabe von Haar Genau als Zeitung der Haarer Sozialdemokraten. Im Mittelpunkt der Ausgabe stehen die von der SPD unterstützten Pläne für die Ortskernsanierung mit einer Sanierung des alten Rathauses und des alten Schulhauses und dem Neubau eines Altenheims an der Salmdorfer Straße. Breiten Raum nehmen auch die Schäden ein, die das Hagelunwetter an den Gemeindebauten angerichtet hat.