Nationalsozialisten ziehen ohne Genehmigung des Bürgermeisters Hans Pinsel am Rathaus die Hakenkreuzfahne aus und besetzen das Offiziantenzimmer.
Unter der Redaktion von Rainer Ansorge, Juliane Dworzak, Alfred Forster, Traudl Küfner und Traudl Vater erscheint eine Ausgabe von Haar Genau als Zeitung der Haarer Sozialdemokraten. Im Mittelpunkt der Ausgabe stehen die von der SPD unterstützten Pläne für die Ortskernsanierung mit einer Sanierung des alten Rathauses und des alten Schulhauses und dem Neubau eines Altenheims an der Salmdorfer Straße. Breiten Raum nehmen auch die Schäden ein, die das Hagelunwetter an den Gemeindebauten angerichtet hat.
Grundsteinlegung für das Maria-Stadler-Haus an der Salmdorfer Straße. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen zwischen der CSU, die das Rathaus an die Wasserburger Straße verlegen und das Altenheim auf dem Rathaus-Areal errichten wollte, und der SPD, die das Rathaus erhalten und die offene Altenhilfe ausbauen wollte, konnte sich ein von der 3. Bürgermeisterin Gerlinde Würfl und der Sozialreferentin Theresia Heil (CSU) erarbeiteter Kompromiss durchsetzen. Ein in der Bettenzahl deutlich verkleinertes Altenheim wird an der Gronsdorfer Straße errichtet und das Rathaus kann erhalten und an seinem Standort ausgebaut werden.
Mit einem breit gefächerten Inhalt wie die Bemühungen um eine Sanierung des S-Bahnhofs Haar, die Nutzung des Haarer Kinos oder der Umbau der Friedrich-Ebert-Straße erscheint eine neue Ausgabe von Haar Genau in einer Auflage von 10.000 Stück. Breiten Raum nehmen die Rathauspolitik und die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen 2008 ein. Die Redaktion liegt unter der Leitung von Ingrid Fäth in den Händen von Helmut Dworzak, Juliane Dworzak, Peter Schießl, Traudl Vater und Andrea Zran.